VERANSTALTUNGEN
 
Programm 2018 (pdf-Download)
 
 

 Vorträge:

Den Veranstaltungsraum „Konventstube“ erreichen Sie über den Hof der Hospitalstiftung, Unteres Tor, Hof. Den Eingang zur Konventstube finden Sie neben dem Stadtarchiv.

Das Museum Bayerisches Vogtland befindet sich im Sigmundsgraben 6, Hof.

Parkmöglichkeiten sind in Ludwigstraße und Unteres Tor, in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsräume, vorhanden!

Auf der Startseite finden Sie das Jahresprogramm und den aktuellen Mitgliederrundbrief mit weiteren Informationen als pdf-Datei zum Herunterladen und zum Ausdrucken.
 

25.01.2018

Dr. Jessica Siller, Hof:

Ich kam, ich sah, ich säte. Die Linearbandkeramik in Ober- und Unterfranken

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Vor 7000 Jahren fing der Mensch an nicht mehr als Jäger und Sammler zu leben. Er wurde seßhaft, baute Getreide an und hielt sich Haustiere. Es ist die Zeit der linearbandkeramischen Kultur. Den Begriff »Bandkeramik« führte im Jahre 1883 der Historiker Friedrich Klopfleisch aus Jena in die wissenschaftliche Diskussion ein. Er leitet sich von der charakteristischen Verzierung der keramischen Gefäße mit einem Bandmuster aus eckigen, spiral-
oder wellenförmigen Linien ab. Durch Ausgrabungen, unter anderem in Ober- und Unterfranken, ist viel über diese Kultur – und damit über das Leben der Menschen zu der damaligen Zeit – bekannt. Der Vortrag liefert allgemeine Informationen zur Linearbandkeramik. Zudem werden neuere Ausgrabungen vorgestellt.

 


05.02.2018

Ulrich Schmidt, Oberkotzau:

Eisenbahnromantik im Berner Oberland

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Das die im Dezember 2017 geplante Tonbildschau aus technischen Gründen ausfallen musste, wiederholt Ulrich Schmidt seinen Reisebericht. Er präsentiert Eindrücke seiner siebentägigen Reise im Jahr 2012, dem Jahr des 100. Jubiläums der Jungfraubahn. Hinter seiner Reise stand die Absicht, die Region mit zahlreichen Eisenbahnen, Bergbahnen und Seilbahnen kennen zu lernen. Vom Standquartier Wilderswil in der Nähe von Interlaken trifft man auf zahlreichen Eisenbahn- und Bergbahnstrecken auf die Highlights des gewaltigen Gebirges mit dem spektakulären Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Ulrich Schmidt zeigt großartige Landschaften, wie das Lauterbrunnental, das Zwischenseenland um Interlaken, die Regionen Grindelwald, Kleine Scheidegg, Schynige Platte, die Hochterrasse von Mürren und den Harder Kulm, den Berg Männlichen und nicht zuletzt das Jungfraujoch, die mit bequemen Fahrten und kleinen Wanderungen bei meist schönem Herbstwetter absolviert werden konnten. Es entstanden bei allen Unternehmungen spektakuläre Fotos, darunter zahlreiche Panoramafotos, die den Zuschauern das Berner Oberland hautnah vor Augen führen können. Neben dem informativen Kommentar begleitet klassische Musik die opulenten Bilder und aufschlussreiches Kartenmaterial informiert über Orte und Ziele.

 

07.03.2018

Autorenlesung von Titus Müller, München:

Der Tag X

19.30 Uhr, Museum Bayerisches Vogtland, Sigmundsgraben 6, Hof

Vom Protest Ostberliner Bauarbeiter zum Auslöser republikweiter Massendemonstrationen: Vor knapp 65 Jahren, am 17. Juni 1953, gingen eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Was als sozialer Protest begonnen hatte, entwickelte sich rasch zur politischen Manifestation: Der massenhafte Ruf nach Freiheit, Demokratie und deutscher Einheit ließ die SED-Diktatur de facto kapitulieren. Es waren sowjetische Panzer, die den Aufstand alsbald im Keim erstickten. Der bekannte Autor Titus Müller hat die damaligen Ereignisse in seinem Roman „Der Tag X“ zu einem spannenden Roman verarbeitet. Darin engagiert sich die Hauptfigur Nelly in einer kirchlichen Jugendorganisation in Ostberlin und wird deshalb im Frühjahr 1953 von der Schule geworfen. Der junge Uhrmacher Wolf Uhlitz will ihr helfen, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Da bricht der Aufstand vom 17. Juni 1953 los… Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit. Eintrittskarten in Höhe von 5 Euro können in der Buchgalerie im Altstadthof sowie im Museum Bayerisches Vogtland im Vorverkauf erworben werden. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Im Eintrittspreis sind Getränke und Snacks inbegriffen.

 

13.03.2018

18.00 Uhr, Casino der Sparkasse Hochfranken, Sonnenplatz 6, Hof (Eingang Bismarckstraße oberhalb „Becher Stoffe“):

Jahreshauptversammlung;

anschließend:
20.00 Uhr: Vortrag: Randolph Oechslein, Hof:
Von Hof nach Albacete. Junge Hofer und der Krieg in Spanien 1936-1939

Im Sommer des Jahres 1936 putschten rechtsgerichtete Militärs unter Führung des Generals Franco gegen die demokratisch gewählte Regierung Spaniens. Antifaschisten aus über 50 Ländern eilten nach Spanien und versuchten als Angehörige der „Internationalen Brigaden“ die spanische Demokratie zu retten, darunter auch Menschen aus unserer Stadt. Randolph Oechslein hat sich auf Spurensuche begeben und stellt seine Forschungsergebnisse zu den vergessenen Hofer Interbrigadisten vor.

Nicht-Mitglieder des Vereins sind herzlich willkommen.

 

25.04.2018

Maximilian Ritz, Hof:

Einführung zur Ausstellungseröffnung
Post und Grüße aus Hof

19.30 Uhr, Museum Bayerisches Vogtland, Sigmundsgraben 6, Hof

Am Beispiel alter Botenbriefe sowie Postkarten lässt sich die Entwicklung des Postwesens in Hof nachvollziehen. Die Sonderausstellung im Museum zeigt postalische Zeugnisse vom 16. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert. Neben der Adressierung änderte sich auch die Gestaltung der Sendungen. Bunt wurde es mit dem Aufkommen der Litographien, besonders individuell hingegen durch persönlich gestaltete Postkarten. Maximilian Ritz stellt die groben Entwicklungen und Highlights der Ausstellung in seiner Einführung vor.

 

28.04.2018

Wanderung am Samstag mit Thomas Blachnik, Nürnberg:

Felsfluren auf Diabas und Keratophyr ‑ Highlights des Naturschutzes in Hof

14 Uhr, Bushaltestelle Pfarrhofstraße in der Erlalohe (Bushaltestelle Linie 11 Ecke Neutauperlitzer Weg / Erlalohe, Neutauperlitzer Weg 88, Hof)

Die Felsen im Saaletal und Umgebung beherbergen eine überregional bedeutsame Vegetation und Flora. Auf den alten Basalten Diabas und Keratophyr tauchen schon im zeitigen Frühjahr die ersten unscheinbaren Kräuter auf. Eine Besonderheit sind die „Therophytenfluren“ aus einjährigen Pflanzen, die nur kurze Zeit blühen und als Samen überdauern. Bei einer kleinen Wanderung lernen wir Pflanzen und Gesteine der Hofer Felsfluren kennen. Die Stationen des ca. 5 km langen Weges sind der Pfarrhof, Tauperlitzer- und Wartturmweg sowie der Keratophyrbühl in Leimitz. Dauer der Wanderung ca. 3 Stunden, festes Schuhwerk und wettergerechte Ausrüstung erforderlich. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 25, daher wird um vorherige Anmeldung bis zum 25. April bei der Vorsitzenden Sandra Kastner (Tel. 09281/815-2701 bzw. mail@lnv-hof.de) gebeten. Für Vereinsmitglieder ist die Teilnahme kostenlos, für Gäste wird eine Gebühr in Höhe von 5 Euro erhoben.
Anreisetipp:
An- und Abfahrt mit Stadtbus, zentrales Parken für PKW am Hof-Bad (BUS 11, Abfahrt 13.47 Uhr von Hof-Bad bis Haltestelle „Wartturmweg“, in Fahrtlinie den Neutauperlitzer Weg noch wenige 100 m bis Treffpunkt. Rückfahrt in Leimitz mit BUS 10 jeweils zur halben Stunde).

 

17.05.2018

Adrian Roßner, Zell:

Revolution im Fichtelgebirge. Die Krisenzeit 1918-1920 in der Regionalgeschichte

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

1918 endete nicht allein der Erste Weltkrieg - mit ihm verschwand auch das imperialistische System des Deutschen Kaiserreichs im Sog der Geschichte. Mit den Worten „Es lebe das Neue, es lebe die Deutsche Republik“ rief Philipp Scheidemann die erste Demokratie im Land aus, die sich direkt zu Beginn ihrer kurzen Existenz mit großen Problemen konfrontiert sah: Aufruhr und Putschversuche trugen, ebenso wie die wirtschaftlichen Krisen, dazu bei, dass die Zeit von 1918 bis 1920 als Epoche des Umsturzes und der Unsicherheit betrachtet wird. In Bayern gilt die Revolution von 1918 jedoch zudem als Geburtsstunde des modernen Freistaats, was gebührend gefeiert werden soll. Um dabei auch die eigene Heimat nicht aus den Augen zu verlieren, konzentriert sich der Vortrag auf die Geschehnisse im Fichtelgebirge - auch hier wurde geputscht und revoltiert, ehe die Unsicherheit zu teils grundlegenden Neustrukturierungen während der 1920er Jahre führte.

 

28.06.2018

Vortrag: Karsten Kühnel, Hof:

Das Zentralarchiv für den Lastenausgleich – Geschichte, Aufgaben und Bestände des Bundesarchivs in Bayreuth

19.30 Uhr, Museum Bayerisches Vogtland, Sigmundsgraben 6, Hof

1989 wurde das das Bundesarchiv/Lastenausgleichsarchiv im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses in Bayreuth eröffnet. Es ist bis heute die einzige Zweigstelle des Bundesarchivs in Bayern. Das Lastenausgleichsarchiv verwahrt mit mehr als 40 Kilometern Archivgut die dichteste Quellenüberlieferung zu Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Karsten Kühnel, der derzeitige stellvertretende Direktor des Lastenausgleichsarchivs, stellt in seinem Vortrag die Geschichte, Aufgaben und Bestände dieser Einrichtung vor, die nicht nur für Familienforscher von hohem Interesse ist.

 

07.07.2018

15.30 Uhr: Treffpunkt vor dem Eingang zum Luftschutzmuseum, Syrastraße (wenige Meter vor der Zufahrt zum Parkhaus Stadtgalerie)
Besuch des Luftschutzmuseums „Meyerhof“ in Plauen

Im Luftschutzmuseum, ehemals ein alter Bierkeller, der 1940 in das System der Luftschutzkeller der Stadt einbezogen wurde, werden Exponate aus Kriegszeiten gezeigt. Das Museum erinnert an die 14 Bombenangriffe 1944/45, die Plauen zu 75 Prozent zerstörten. Auf Einladung des Vereins für Vogtländische Geschichte führen Mitglieder des Vogtländischen Bergknappenvereins zu Plauen durch die Ausstellung und die Kelleranlage. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum gemütlichen Ausklang in einem Biergarten und zum Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Vereins für Vogtländische Geschichte. Die Anreise erfolgt mit Privat-PKWs. Es können Fahrgemeinschaften organisiert werden.

 

16.07.2018

Dr. Arnd Kluge, Hof:

Der Dreißigjährige Krieg und die Hofer Region.

19.30 Uhr, Konventstube, Unteres Tor 7 (auf dem Hospitalhof), Hof

Vor 400 Jahren begann der Dreißigjährige Krieg, der große Teile Deutschlands verwüstete. Religiöse und machtpolitische Motive mischten sich in einem Kampf zwischen Protestantismus und Katholizismus und zwischen den Großmächten in der Mitte Europas. Obwohl kein Hauptkampfplatz, wurde die Hofer Region von den Auseinandersetzungen schwer betroffen. Plünderungen von Truppen, die das Gebiet als Versorgungsbasis benutzten, und Seuchen, die von durchziehenden Einheiten eingeschleppt wurden, hatten verheerende Folgen: Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahl gingen erheblich zurück. Der Organist Jobst Rüthner in Hof betätigte sich als lokaler Kriegsberichterstatter und Reporter für eine der frühesten deutschen Zeitungen, die in Leipzig erschien. Seine Chronik, die der Nordoberfränkische Verein herausgebracht hat, kann nach dem Vortrag erworben werden.

 

11.09.2018

Beatrix Münzer-Glas, Hof und Wolfgang Schilling, Selb:

Fabrikantenvillen. Zwischen Repräsentation und Funktion

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Als Begleiterscheinung der Industrialisierung entstanden in unserer Region Villen der Unternehmer und Direktoren. Ein großer Teil dieser oft prächtigen Gebäude ist bis heute erhalten, wobei etliche ihre Funktion als Wohnhaus inzwischen verloren haben. Dennoch zeugen sie weiterhin vom damaligen Selbstverständnis der Fabrikanten. Beatrix Münzer-Glas und Wolfgang Schilling haben ihr Augenmerk auf Villen von Textil- und Porzellanfabrikanten gelegt. Neben bekannten Gebäuden werden auch einige Entdeckungen dabei sein.

 

25.09.2018

Joachim Schneider, Münster

Carl Gottfried Pfannschmidt und seine Entwürfe für Glasfenster der Michaeliskirche Hof

19.30 Uhr, Konventstube, Unteres Tor 7 (auf dem Hospitalhof), Hof

Der Künstler Carl Gottfried Pfannschmidt (1819-1887) zählte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den renommiertesten Vertretern religiöser Malerei. Er war unterem anderem für die Berliner Schlosskirche, das Charlottenburger Mausoleum, die Berliner Nikolaikirche, die Schweriner Schlosskirche, den Magdeburger Dom und die Stuttgarter Garnisonskirche künstlerisch tätig. Ein großer Teil seines Werkes ging durch die Ereignisse des 20. Jahrhunderts unwiederbringlich verloren, darunter beinahe sämtliche von ihm entworfenen Kirchenfenster. Pfannschmidt konzipierte auch Fenster für die Hofer Michaeliskirche, die noch heute erhalten sind. Der Kunsthistoriker Joachim Schneider erforscht Leben und Werk Pfannschmidts. In seinem Vortrag wird er den in Vergessenheit geratenen Künstler vorstellen und insbesondere dessen Hofer Fensterentwürfe betrachten.

 

04.10.2018

Dr. Bernd Braun, Heidelberg

Kaisers letzter Kanzler: Prinz Max von Baden

19.30 Uhr, Konventstube, Unteres Tor 7 (auf dem Hospitalhof), Hof

„Ich glaubte, fünf Minuten vor zwölf zu kommen, und bin fünf Minuten nach zwölf gerufen worden.“ So fasste Prinz Max von Baden seine Berufung als Reichskanzler zusammen. Das Amt war ihm Anfang Oktober 1918 übertragen worden, als der Hauptinhalt dieses Postens auch bereits feststand: die Aushandlung der deutschen Kapitulation, vor allem mit den USA. Innerhalb weniger Wochen wurde Reichskanzler von Baden zwangsläufig zum „Totengräber des deutschen Kaiserreichs“, indem er am 9 November 1918 eigenmächtig die Abdankung Kaiser Wilhelms II. verkündete und sein Amt als Reichskanzler dem Führer der Sozialdemokraten, Friedrich Ebert, übergab. Dr. Bernd Braun von der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg widmet sich dem letzten Kanzler der Monarchie und geht insbesondere auf das politische Spannungsfeld am Ende des Ersten Weltkriegs ein.

 

30.10.2018

Prof. Dr. Dieter Richter, Bremen:

Feldpostnummer 38691. Der Krieg in Russland im Briefwechsel einer Hofer Familie – 75 Jahre später gelesen

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Kriegsbriefe sind Zeitzeugnisse eigener Art. Dieter Richter, aus Hof stammender emeritierter Germanistik-Professor an der Universität Bremen, stellt in diesem Vortrag die Korrespondenz seiner Eltern aus dem Zweiten Weltkrieg vor, ein nachgelassenes Konvolut von über tausend Briefen, das nach entsprechender Aufbereitung in die Bestände des Stadtarchivs Hof eingehen wird. Die Briefe spiegeln in subjektiver Weise die Erfahrung des Krieges aus der Sicht eines jungen Hofer Paares. Während der Vater von der „Hölle des Krieges“ an der russischen Front berichtet, scheint für die Mutter in Hof der Alltag zunächst weiterzugehen. Bis auch hier die Katastrophe sich zunehmend in die „Normalität“ einschleicht: Fliegeralarm, Lazarettzüge, Mangelernährung, Einquartierung vom Flüchtlingen, Volkssturm, Arbeitsverpflichtung für Frauen, sich häufende Gedenkgottesdienste für die „Gefallenen“. Aber für den Leser dieser Briefe stellen sich 75 Jahre später noch andere Fragen: Wie war es möglich, diese Situation überhaupt zu ertragen? Was wussten die Schreibenden über die Zeitläufte und was wussten sie nicht? In welchem Verhältnis stand die Bewältigung ihres jeweiligen Alltags zu ihrem kritischen Gewissen?

 

08.11.2018

Dr. Ekkehard Hübschmann:

Schicksale der jüdischen Hoferinnen und Hofer zwischen 1933-1945

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Bitte beachten Sie: Der Vortrag von Herrn Dr. Ekkehard Hübschmann über die „Schicksale der jüdischen Hoferinnen und Hofer zwischen 1933-45“ entfällt.

 

22.11.2018

Dr. Axel Herrmann, Hof:

Die Die Novemberrevolution 1918 in Hof

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Anlässlich des Gedenkens an die Novemberrevolution vor 100 Jahren sind zahlreiche neue Publikationen erschienen, die die Ereignisse in den Schaltzentralen der Macht beleuchten. Wenig beachtet werden bis heute jedoch die Vorgänge in der sogenannten Provinz, namentlich auch in der Stadt Hof. Noch immer dominieren unser Wissen die ideologisch geprägten Geschichtsbilder eines Friedrich Ebert oder Rudolf Macht, die die Novemberrevolution 1918 eher vernebeln als erhellen. Der Referent bietet in diesem Kolloquium einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und trägt eigene Thesen zur Revolution von 1918 vor. In einer Diskussion hofft er, weitere Impulse zur Beschäftigung mit diesem immer noch recht dunklen Kapitel der Hofer Stadtgeschichte geben zu können.

 

03.12.2018

Reisebericht: Ulrich Schmidt, Oberkotzau:

Nationalparks im Südwesten der USA

19.30 Uhr, Konventstube des Hofer Hospitals, Unteres Tor 7, Hof

Ulrich Schmidt stellt Höhepunkte seiner Reise von Los Angeles bis nach San Diego vor, die zu insgesamt 14 Nationalparks in den fünf südwestlichsten Staaten der USA führte. Seine Tonbildschau beginnt im Tal des Todes, gefolgt vom Besuch und Erwandern des Zion-Nationalparks mit tiefen Tälern und roten Sandsteinfelsen. Im Nationalpark Capitol Reef sehen viele Felsmassive aus wie Säulen des Capitols in Washington D.C. Das Weltwunder Bryce Canyon begeistert mit einem vollkommen zerklüfteten Amphitheater mit interessanten Wanderwegen und herrlichen Aussichten. Im Arches Nationalpark begegnet man zahlreichen Felsenbögen, darunter der schönste der USA, der Delicate Arch. Im Gebiet der Mesa Verde sind spektakuläre Felsensiedlungen der Anasazi-Indianer, also der Ureinwohner, zu bewundern. Am Schluss der Tonbildschau berichtet Ulrich Schmidt noch über den Canyonsland Nationalpark. Hier haben der Green River und der Oberlauf des Colorados in einem weitläufigen Gebiet spektakuläre Canyons von mäßiger Tiefe geschaffen, die man von verschiedenen Aussichtspunkten genießen kann.


Exkursionen:

23.06.2018

1. Hauptexkursion: Memleben (mit Beatrix Münzer-Glas, Hof)
Abfahrt: Parkplatz Theresienstein / Nähe Gasthaus „Deutsche Flotte“ (weitere Informationen und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben)

 

15.09.2018

2. Hauptexkursion nachMeißen (mit Beatrix Münzer-Glas, Hof)

Abfahrt: 7.00 Uhr Abfahrt Parkplatz Theresienstein/ Gasthaus Deutsche Flotte, Hof

Meißen: Residenzstadt, Weinstadt und Porzellanstadt. Unsere zweite Vorsitzende Beatrix Münzer-Glas hat wieder ein attraktives Programm zusammengestellt, welches Sie dem beiliegenden Informationsblatt zur Exkursion entnehmen können. Dr. Arnd Kluge hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, eine Einführung in das Thema vorzubereiten, um die Teilnehmer während der Hinfahrt auf die Stadt und ihre Geschichte einzustimmen.

 

 

 



Kolloquium:


Veranstaltungsort:
Absolvenstube der Meinels Bas, Vorstadt 13, 95028 Hof, soweit bei den jeweiligen Veranstaltungen nichts anderes vermerkt ist oder am entsprechenden Ort bei "Kolloqium unterwegs"
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nur auf explizite Angabe erforderlich. Gäste und Interessenten sind herzlich willkommen!
 

 

 

 

 

Änderungen vorbehalten! Änderungen sind nicht beabsichtigt, aber kurzfristig möglich, zum Beispiel wegen der Erkrankung von Referenten! Bitte entnehmen Sie die aktuellen Daten unserer Internetseite oder der Presse. Mitglieder des Nordoberfränkischen Vereins erhalten - wie gewohnt - vier- bis sechsmal im Jahr ein Rundschreiben mit ausführlichen Informationen zu den Veranstaltungen.