Sonderausstellung „Kartenschmuck. Historische Landkarten als Kunstwerk“

Am Mittwoch, 16. November 2016, wird um 19.30 Uhr die Sonderausstellung „Kartenschmuck. Historische Landkarten als Kunstwerk“ eröffnet. Peter Eitler spricht bei der Ausstellungseröffnung die Einführung ins Thema. Landkarten haben heutzutage eine Funktion als Wegweiser, als sachliche Informations-quelle zur Routenbestimmung zwischen Orten und zur räumlichen Orientierung. Diese Versachlichung setzte im 19. Jahrhundert ein, als Landvermessungen dank der technischen Fortschritte immer akkurater wurden. Neuartige Reproduktionsverfahren, allen voran die Lithographie, ermöglichten eine massenhafte Vervielfältigung der Karten. Die Sonderausstellung zeigt historische Landkarten vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, als die Herstellung von Landkarten noch aufwändig war und die zur Verfügung stehenden Druckverfahren – Holzschnitt und Kupferstich – nur eine begrenzte Anzahl an Kopien zuließen. Interessant sind die Karten aber nicht allein aufgrund ihres Alters, sondern wegen ihrer Komposition als Kunstwerke. Die Abbildungen gingen über die reinen kartographischen Elemente hinaus. Künstlerisch ausgestaltete Kartenrahmungen, sogenannte Kartuschen, dienten dabei nicht nur als reiner Schmuck der Karten. Die bildhaften Darstellungen erläuterten die damalige Welt und die gesellschaftlichen Dialoge – nach der Vorstellung der Auftraggeber bzw. Kartographen. Die Karten waren damit Ausdrucksmittel der herrschenden Macht und eines bestimmten Weltbildes. Die Ausgestaltung der Kartuschen und Allegorien konnte dabei sehr üppig sein. Vor allem handkolorierte Darstellungen entwickeln eine farbige Pracht und machen die Karten fast zur Nebensache.

Veranstaltungen

Wie immer laden wir Sie und Ihre Freunde, Verwandten und Bekannten herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Leider ist es nicht auszuschließen, dass sich Termine ändern; wir empfehlen Ihnen daher, anhand der Rundschreiben, die Sie von uns erhalten, oder auf unseren Internetseiten die Termine kurzfristig zu kontrollieren.

Jeweils am letzten Sonntag im Monat bieten unsere Gästeführer verschiedene Themenführungen durch das Museum Bayerisches Vogtland an. Am 27. November führt Andreas Geisser anhand ausgewählter Objekte „quer durch die Hofer Stadtgeschichte“. Am 25. Dezember ermöglicht Hans Seidel eine „Stadtführung im Trockenen“ mit Schwerpunkt auf die Stadtmodelle im Museum. Beginn ist jeweils 15 Uhr. Für die Führung wird ein Unkostenbeitrag von 2 Euro pro Erwachsenem zuzüglich zum Museumseintritt erhoben. Kinder und Jugendliche zahlen bei freiem Eintritt 1 Euro.

 

Deutsch-tschechische Tagung am Samstag, 8. Oktober 2016

„Grenzen, ihre Auswirkungen und ihre Überwindung“

das Jubiläumsjahr zum 125jährigen Bestehen unseres Vereins neigt sich langsam dem Ende zu. Am Samstag, den 8. Oktober 2016 konnten wir als zweiten Höhepunkt neben dem Jubiläumsfest im Juni die deutsch-tschechische Tagung „Grenzen, ihre Auswirkungen und ihre Überwindung“ ausrichten. Alle Teilnehmer und Referenten waren sich am Ende der Tagung darüber einig, dass die Veranstaltung sehr hochkarätig war und viele interessante Aspekte der deutsch-deutschen sowie deutsch-tschechischen Geschichte und Gegenwart aufgegriffen wurden. Der Nordoberfränkische Verein als Veranstalter kann mit dieser Tagung also mehr als zufrieden sein – auch wenn die Veranstaltung eine größere Resonanz hinsichtlich der Besucherzahl verdient hätte. Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant.

 

Wechsel im Vorstand

wie Sie sicherlich bereits erfahren haben, gab es einen Wechsel im Vorstand des Nordoberfränkischen Vereins: Unser langjähriger Vereinsvorsitzender Dr. Arnd Kluge hat aus gesundheitlichen Gründen auf eine weitere Kandidatur verzichtet. Bei der Jahreshauptversammlung Anfang März wurde ich als seine Nachfolgerin gewählt. Zunächst einmal möchte ich mich bei allen, die für mich gestimmt haben, bedanken, insbesondere für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Die meisten von Ihnen kennen mich als Leiterin des Museums Bayerisches Vogtland, als welche ich seit August 2012 ich in Hof tätig bin. Durch meine berufliche Tätigkeit sowie meinen Werdegang – ich habe in Regensburg und Bamberg Geschichte und Volkskunde studiert – ist mir die die Erforschung der Geschichte und Kultur unserer Region ein wichtiges Anliegen. Daher weiß ich es zu schätzen, dass es einen derart rege tätigen Verein mit einer solch langen Tradition gibt, der sich mit seinen vielen Aktivitäten der regionalen Natur-, Geschichts- und Landeskunde verschrieben hat. Den Vereinsvorsitz in diesem besonderen Jubiläumsjahr zu übernehmen ist eine große Ehre, aber auch eine große Herausforderung. Ich wünsche uns allen eine gute Zusammenarbeit und hoffe, zum weiteren glücklichen Bestehen des Vereins möglichst viel beitragen zu können.

Sandra Kastner
Erste Vorsitzende

Geschichtstafel

Wie Sie der Presse entnommen und vielleicht auch selbst gesehen haben, sind etliche unserer Geschichtstafeln durch Vandalismus beschädigt worden. Wir werden sie im Frühling erneuern, sobald die Wetterlage es erlaubt. Für den Druck der neuen Tafeln wird ein höherer dreistelliger Geldbetrag in Euro benötigt. Dürfen wir Sie deswegen höflich um eine Spende bitten?

Internet

Auf unseren Internetseiten finden Sie u.a. unser Bücherangebot (mit Bestellmöglichkeit), die Heimatforscherdatei, die Ihnen Ansprechpartner nennt für Fragen der Heimatforschung, und eine Möglichkeit, uns eine E-Mail zu senden. Unter der Internetadresse http://www.forum.lnv-hof.de haben wir ein „Historisches Forum“ eingerichtet. Dieses bietet die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu allen Themen, die unsere Vereinsarbeit betreffen, auszutauschen. Bitte machen Sie davon Gebrauch!

 

Ihre Email-Adresse

Um die enormen Versandkosten des Vereins zu begrenzen, möchten wir den Mitgliedern, die damit einverstanden sind, in Zukunft unsere Rundschreiben per Email zusenden. Daher unsere Bitte: Senden Sie uns Ihre Email-Adresse! Bitte tun Sie dies auch, wenn Sie uns die Email-Adresse schon mit Ihrem Aufnahmeantrag übermittelt haben, damit wir sicher sind, dass wir Ihre aktuell gültige Email-Adresse haben. Wer weiterhin das Rundschreiben per Post erhalten möchte, braucht nichts zu unternehmen.